PSA VALUE
AOG GRADING ERKLÄRT
Wenn du deine Karten graden lassen möchtest, führt der Weg meist in die USA – mit Zoll, langen Laufzeiten und Versandrisiko. AOG (Absolute Objective Grading) ist die deutsche Alternative: Das Unternehmen mit Sitz in Schwaig bei Nürnberg bewertet Sammelkarten nach denselben vier Kriterien wie die internationalen Anbieter – Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche – und versiegelt sie anschließend in einem selbst entwickelten Case.
Der Ablauf ist dreistufig: Zuerst wird deine Karte digital erfasst. AOG setzt dafür als eines der ersten Grading-Unternehmen weltweit Bilderkennung und künstliche Intelligenz ein. Im zweiten Schritt prüfen und validieren erfahrene Grader das Ergebnis der Software. Erst danach erhält deine Karte ihre Note auf der Skala von 1 bis 10 und wird zusammen mit dem Label in ein Case eingeschweißt, das sich nicht ohne sichtbare Spuren öffnen lässt.
Der große Unterschied zu anderen Anbietern liegt in dem, was du danach bekommst: Zu jeder Bewertung gehören hochauflösende Bilder der Originalkarte, ein detaillierter Mängelreport und die einzelnen Subgrades – alles über die digitale Verification öffentlich einsehbar. Du siehst also nicht nur die Note, sondern auch voll transparent, wie sie zustande gekommen ist.
DAS ZEICHNET AOG AUS
- Grading in Deutschland – kein US-Versand, kein Zoll, kurze Laufzeiten
- KI-gestützte Vorerfassung – Bilderkennung erfasst den Zustand, Experten prüfen das Ergebnis
- Offengelegte Kriterien – Beurteilungsmaßstäbe und Berechnung des Gesamtgrades sind öffentlich dokumentiert
- Vollständige Verification – hochauflösende Bilder, Mängelreport, Subgrades und Pop Report zu jeder Karte
- Cases Made in Germany – selbst entwickelt und exklusiv produziert, mit Fokus auf Fälschungssicherheit
- Nachvollziehbarer Prozess – Entnahmevideo, eindeutige Seriennummer pro Karte, Statusupdates zu jedem Schritt
- Breite Serienabdeckung – Pokémon, Yu-Gi-Oh!, One Piece, Disney Lorcana, Magic, Riftbound, Dragonball Super, Star Wars Unlimited und weitere
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SO LÄUFT DER PROZESS AB
1. Bestellung und Versand
Du buchst deinen gewünschten Service und schickst deine Karten anschließend ein. Karten-Daten musst du nicht angeben – die Zuordnung passiert bei der Erfassung bei AOG automatisch. Wichtig beim Verpacken: Karten sleeven und pro Karte einen Toploader oder Cardsaver verwenden, nichts verkleben und keine privaten Daten wie Name oder Adresse ins Paketinnere legen. Statt Klebeband eignen sich Ziplock- oder Resealable-Bags, damit nichts verrutscht. Saubere, nicht verklebte Toploader und Cardsaver kommen zurück.
2. Ankunft
Das Paket wird sofort auf Transportschäden kontrolliert und du bekommst eine E-Mail, sobald deine Karten angekommen sind. Bis zur Bearbeitung lagern sie in einem gesicherten Lagerbereich – ab Übergabe an AOG sind sie auch versichert.
3. Sichten, Entnahme und Erfassung
Das Öffnen des Pakets und die Entnahme werden gefilmt und dir über YouTube bereitgestellt. Persönliche Daten sind im Videomaterial nicht enthalten, du entscheidest selbst, ob du es teilst. Danach werden die Karten mit Druckluft von Staub, Haaren und Flusen befreit und im System erfasst. Ab diesem Moment hängt an jeder Karte eine Seriennummer und du kannst alle weiteren Schritte in Echtzeit nachverfolgen.
4. Beurteilung
Die erfassten Daten werden von der Bilderkennungs-Software automatisiert analysiert und kategorisiert. Anschließend kontrollieren und validieren Spezialisten mit langjähriger Erfahrung im jeweiligen Sachgebiet jedes Einzelergebnis.
5. Versiegelung
Deine Karte wird in einem gesonderten Bereich in das Case eingelegt. Die Cases sind kratz- und stoßfest, UV-beständig und manipulationssicher – sie lassen sich nur mit Gewalt aufbrechen und danach nicht wieder verschließen.
6. Verpackung und Rückversand
Jede Karte wird einzeln in einem Case-Bag und Luftpolsterfolie verpackt, ab drei Karten zusätzlich in einem speziell gepolsterten Karton. Der Versand läuft über DHL, Versand- und Versicherungsoptionen wählst du bei der Bestellung.
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DIE BEWERTUNGS-SKALA
AOG bewertet auf einer Skala von 1 bis 10 – so weit wie PSA und Beckett auch. Der Unterschied liegt darin, wie diese Note entsteht: Sie wird nicht als Gesamteindruck vergeben, sondern aus vier Subgrades berechnet, die unterschiedlich gewichtet sind.
DIE GEWICHTUNG DER SUBGRADES
- Oberfläche (Surface): 32 Prozent
- Kanten (Edges): 25 Prozent
- Ecken (Corners): 25 Prozent
- Zentrierung (Centering): 18 Prozent
Zusätzlich zählen Vorder- und Rückseite unterschiedlich stark. Bei Zentrierung und Oberfläche fließt die Vorderseite zu 100 Prozent ein, die Rückseite zu 70 Prozent. Bei Kanten und Ecken ist es umgekehrt: Hier zählt die Rückseite zu 100 Prozent, die Vorderseite nur zu 70 Prozent.
PUNKTETABELLE STATT BAUCHGEFÜHL
Jede Karte startet in jeder Kategorie bei 100 Punkten. Für jeden Befund gibt es einen festgelegten Abzug, und diese Abzugswerte sind öffentlich dokumentiert. Ein paar Beispiele:
- Knick: 15 Punkte pro betroffenem Quadratzentimeter
- Mikro-Kratzer, etwa durch Staubkörner: 1 Punkt pro Quadratzentimeter
- Kratzer durch Bespielung: 5 Punkte pro Quadratzentimeter
- Whitening an einer Ecke: 3 bis 10 Punkte, je nach Stärke
- Zentrierung: bis 5 Prozent Abweichung ohne Abzug, danach 1 Punkt pro weiterem Prozent
Aus diesen Restwerten und den Gewichtungen wird das Gesamtgrade berechnet. Die komplette Formel steht bei AOG offen einsehbar auf der Seite zur Beurteilungsskala.
ALLES FÜR DICH NACHVOLLZIEHBAR
Über den QR-Code auf der Label-Rückseite oder die Seriennummer kommst du direkt zur digitalen Verification. Dort siehst du nicht nur die Endnote, sondern jeden einzelnen Punktabzug, seine Kategorie, seine Gewichtung und eine Erklärung dazu. Der integrierte Pop Report zeigt zusätzlich, wie oft genau diese Karte bei AOG welches Grade erhalten hat.